In unserer Praxis finden mehrere Präventionskurse (Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Pilates) statt.

Kurszeiten:

Montag,     16.00 - 17.00 Wirbelsäulengymnastik

                 17.00 - 18.00 Wirbelsäulengymnastik

                 18.15 - 19.15 Rückenschule

                 19.30 - 20.30 Pilates

 

Dienstag,    09.00 - 10.00 Pilates

                  18.00 - 19.00 Wirbelsäulengymnastik

                  19.00 - 20.00 Wirbelsäulengymnastik

 

Mittwoch,    18.00 - 19.00 Pilates

                  19.00 - 20.00 Wirbelsäulengymnastik

 

Donnerstag, 09.00 - 10.00 Pilates

 

Die neue Kursstaffel beginnt am 11. April 2016. Wir freuen uns auf Sie!

Durch Schwangerschaft, Operationen oder durch die Erschlaffung der Muskulatur mit zunehmendem Alter kann es zu einer Beckenbodenschwäche kommen. Diese kann zu Inkontinenz, also zu unkontrolliertem Urinverlust (z.B. beim Lachen, Husten oder Niesen) führen. Mit Hilfe spezieller Übungen wird die Beckenbodenmuskulatur trainiert und gekräftigt. Die Patienten lernen, wie sie aktiv etwas gegen eine drohende Inkontinenz unternehmen oder schon bestehende Probleme durch Training in den Griff bekommen können.

 

Das Angebot der Rückenschul-Kurse richtet sich an Menschen, die aktiv etwas gegen bestehende Rückenschmerzen tun oder dem Entstehen von Rückenproblemen vorbeugen wollen. Die Gründe für Rückenschmerzen sind vielfältig. Nicht nur starke Belastungen, z.B. durch schwere Arbeit, sondern auch mangelnde Bewegung, ungünstige Arbeitshaltung sowie psychische Faktoren wie Stress und Depressionen können für die Schmerzen verantwortlich sein.

Die Rückenschule bietet Lösungsansätze, um den Hauptursachen der Rückenprobleme entgegen zu wirken. Es werden gymnastische Übungen vermittelt, die jeder Teilnehmer selbstständig im Alltag ausführen kann. Die Kurse sollen zeigen, wie wichtig sowohl ein aktiver Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung, als auch genügend Entspannung für die Rückengesundheit ist.

 

Bewegungsmangel, langes Sitzen, oft in einer ungesunden Körperhaltung, und einseitige körperliche Belastungen führen bei den meisten Menschen früher oder später zu Rückenproblemen. Verspannungen, Muskelabbau und den daraus resultierenden Rückenschmerzen kann man durch gezielte Wirbelsäulengymnastik entgegenwirken. Mit  verschiedenen Dehn- und Kräftigungsübungen wird die Rückenmuskulatur gelockert und gestärkt und dadurch in ihrer natürlichen Funktion unterstützt. Die Wirbelsäulengymnastik ist eine einfache und effektive Methode, eine starke Rückenmuskulatur aufzubauen.

 

Kiefergelenksbehandlung - Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion (CMD)
Die physiotherapeutische Behandlung von Kiefergelenkproblemen (Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion) erfolgt durch mehrere aufeinander abgestimmte Methoden, die nach einer sorgfältigen Untersuchung aller Gelenke zur Behandlung kommen.
•             Muskelentspannung
•             Dehnung
•             Gelenkmobilisation
•             Stabilisation
•             Anleitung zur Selbsthilfe
Funktionsstörungen im Bereich der Kiefergelenke können zu einer Kettenreaktion bis in die Beckenregion führen. Es können u.a. Krankheitsbilder wie Tinitus, Migräne, HWS-Probleme, Gesichtsschmerz auftreten.
Für eine qualifizierte Behandlung ist die Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt notwendig. Dieser kann Ihnen Manuelle Therapie für das Kiefergelenk verordnen und Ihnen entsprechend ein Rezept ausstellen.

 

Beim Kinesio-Taping werden Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen mittels eines elastischen, selbsthaftenden Bandes (ohne Wirkstoffe) behandelt. Dazu wird nach ausführlicher Anamnese und verschiedenen Tests das Band auf den Stellen des Körpers angebracht, an denen es die gewünschte Wirkung am besten entfalten kann. Ein mehrtägiges Tragen des Tapes ist meist erforderlich.

Häufig sieht man bei Profisportlern aus allen Bereichen die auffallend bunten Tapes.
 
Behandlung von:
 

 

•             HWS-, BWS-, LWS-Syndrom
•             Kopfschmerzen
•             Hüft-, Kniegelenksarthrose
•             Tennisarm
•             Sprunggelenksverletzung
•             Schulter-Arm-Syndrom
•             Achillessehnenbeschwerden
•             Karpaltunnelsyndrom 
•             Ödemen, Schwellungen und Blutergüssen
 

 

Die Sportphysiotherapie ist ein eigenständiger Bereich innerhalb der Physiotherapie. Zielgruppe sind aktive Sportler während der Aufbauphase, des Trainings oder der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen. Aufgrund der hohen Anforderungen im Sport sind gezielte Zusatzausbildungen und eigene sportliche Erfahrungen notwendig. Die Sportphysiotherapie beinhaltet auch Wettkampfvorbereitung und vorbeugende Behandlung.

 

Wie der Name manuelle Therapie sagt, werden die Hände angelegt. Dies ist eine spezielle Technik zur Behandlung von Funktionstörungen des Bewegungsapparats. Sie eignet sich vor allem für Gelenkproblematiken. Durch leichte Impulse (Druck und Zug) an den Gelenkstrukturen wird z.B. die Gelenkversorgung gesteigert, der Abtransport verbessert und somit für eine Entlastung der schmerzenden Strukturen gesorgt.
 
 
Behandlung von:
 

 

  • Rücken- und „Bandscheiben“-Problemen
  • Nacken- und Halswirbelsäulenproblemen
  • Arthrose
  • Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen und Kiefergelenksproblemen
  • Nervenirritationen, wie z.B. Einschlafen der Hände, Ischiasbeschwerden
  • Knieschmerzen
  • Ellbogenproblemen (Tennis- und Golfellbogen)
  • Beschwerden im Bereich der Hand (z.B. nach Frakturen, beim Karpaltunnelsyndrom)
  • Fußproblemen (Bänderriss)
  • Nach Operationen und Sportverletzungen
 

 

Extensionen im Schlingentisch

Der Schlingentisch ist eine Konstruktion, mit deren Hilfe einzelne Körperabschnitte in spezielle Schlingen gehängt und dadurch entlastet werden können. Die Abnahme der Schwerkraft kann schmerzhaft eingeschränkte Bewegungen erheblich erleichtern.

Als Extension bezeichnet man eine manuelle Behandlung, bei der der Therapeut eine dosierte Zugkraft auf die Gelenke der Extremitäten oder Wirbelsäule ausübt. Das bewirkt eine Entlastung der Gelenke, führt zu besserer Beweglichkeit und einer Verbesserung der Stoffwechselvorgänge im Gelenk.
Behandlung bei:
  • Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenvorfall, Rheuma)

  • nach Operationen (Hüfte, Knie, Schulter)

  • Muskelschwäche

  • Bewegungseinschränkungen und Verklebungen in bestimmten Gelenken

     

 

 

Die Dorn-Methode ist eine Form der sanften manuellen Therapie.
Gelenke und Wirbel werden in der Dynamik des natürlichen Bewegungsflusses unter aktiver Mithilfe des Patienten sanft, einfühlsam aber auch kraftvoll wieder in ihre natürliche Position gebracht. Auf diese Weise können Gelenk- und Gewebeblockaden gelöst und Muskelverspannungen gelindert werden.
Ergänzende Therapien wie die Breuß-Massage, eine direkt auf der Wirbelsäule ausgeführte Massage zur Streckung und Dehnung, so wie das Wirbelsäulenschröpfen bei nach innen verschobenen Wirbeln, runden die Behandlung ab.
 
Behandlung von:
  • Rückenbeschwerden jeglicher Art

  • Wirbelsäulenblockaden

  • Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz

  • Ischiasschmerzen

  • Hexenschuß

  • Skoliose

  • Nackenbeschwerden

  • Kopfschmerzen

  • Schwindel

  • Tinnitus

 

Das Bobath-Konzept ist ein problemlösungsorientiertes Befund- und Behandlungskonzept.
Bei Störungen von Alltagsbewegungen und Muskelspannungen durch eine Läsion des zentralen Nervensystems wird während der neurologischen Behandlung versucht, das Haltungs- und Bewegungsmuster zu optimieren. Um wieder eine Unabhängigkeit im täglichen Leben zu erreichen, werden zusammen mit dem Patienten die Faktoren gesucht, die eine erfolgreiche Durchführung einer Aktivität verhindern. In der neurologischen Therapie werden die eingeschränkten Alltagssituationen speziell nach den Bedürfnissen des Patienten analysiert und trainiert.
 
Behandlung von:

    • Schlaganfall
    • Schädel-Hirn-Trauma
    • Multiple Sklerose (MS)
    • Querschnittslähmungen
    • Morbus Parkinson
    • Sämtlichen entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems

 

Beckenbodenbehandlung wird bei Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz angewendet. Diese treten beispielsweise auf nach Unterleibsoperationen bei Frauen und Prostataoperationen bei Männern. Darüber hinaus ist das Beckenbodentraining als Rückbildungsgymnastik besonders wichtig nach Kindsgeburten zur Therapie und Prophylaxe der vorgenannten Beschwerden.

Ziel der Behandlung ist es, ein Gleichgewicht zwischen der Druckbelastung des Bauchinnenraumes bei Alltagsbelastungen und der Kraft der Beckenbodenmuskulatur herzustellen, damit die Halte- und Schließfunktion der Beckenbodenmuskulatur in allen Alltagssituationen gewährleistet ist.
Zur Anwendung kommen Techniken zur Körperwahrnehmung und ein Training der Beckenmuskeln bei Alltagsbelastungen. Das Erspüren ökonomischer Aktivität in Haltung und Bewegung hilft Fehlbelastungen im Alltag zu vermeiden. Besondere Trainingsformen mit speziellen Übungsgeräten und Feedbackmöglichkeiten können die Therapie ergänzen. Unumgänglich ist ein intensives Eigentraining der betroffenen Patienten

Der Atlas ist der erste  Halswirbelkörper. Er trägt den Kopf und hat Gelenkkontakte nach oben mit der Schädelbasis und nach unten mit dem Axis, dem zweiten Halswirbelkörper. Mit diesen Nachbarn ist er durch Kapseln, Bänder und ein ganz spezielles, sehr wichtiges Muskelsystem verbunden.

 

Bei der Atlasbehandlung wird der Atlas nicht direkt behandelt, sondern die mit ihm in Verbindung stehende Muskulatur und die Kapseln. In diesen Muskeln befinden sich sog. Fühler/Rezeptoren, welche u. a. die Stellung des Körpers im Raum und den Spannungszustand des Muskel- und Sehnensystems registrieren. Diese Rezeptoren korrespondieren mit dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr und haben direkte Verbindungen zu bestimmten Hirnzentren, in denen die Raumorientierung geplant wird mit Einfluss auf die Grob– und Feinmotorik, somit auch die Steuerung der Muskeln für Haltung und Bewegung. Ebenso haben sie direkten Kontakt zu Hirnzonen, in denen Schmerzsignale aus dem Bewegungssystem verarbeitet werden.
Diese Rezeptoren stellen ein wichtiges
Wahrnehmungsorgan dar, das Informationen zum Gehirn sendet, wo sie zu entsprechenden Reaktionen verarbeitet werden. Die Atlasbehandlung ist keine Manipulation. Die Behandlung erfolgt ohne Zug, ohne Drehung des Kopfes und ohne Rück- oder Vorneige der Halswirbelsäule.

Ziel der Behandlung ist die Neutralstellung des Atlas, um eine fehlerhafte Informationsverarbeitung zu korrigieren und somit den krankhaften Zustand zu verbessern oder zu beheben.

Die Atlasbehandlung eignet sich gut bei Schmerzsyndromen der Wirbelsäule wie

  • Nacken-, Rückenschmerzen

  • Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerzen, Halbseitenkopfschmerzen und Gesichtsschmerzen)

  • bestimmten Formen des Schwindels und des Tinnitus

  • Folgen von HWS-Schleudertraumen

 

Es handelt sich um eine aus der Osteopathie entstandene alternativmedizinische Behandlungsform, die von dem Osteopath John E. Upledger entwickelt wurde. Die Bezeichnung Craniosacrale Therapie setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen. Der Therapeut arbeitet sowohl manuell als auch energetisch am sogenannten Cranio-Sacralen-System, einem Pulssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor), das am ganzen Körper spürbar ist. Durch bestimmte Techniken kann eine Harmonisierung des Systems erreicht werden, Blockaden werden gelöst und das vegetative Nervensystem in seiner Funktion gestärkt.
Das Cranio-Sacrale-System steht in enger Verbindung mit vielen anderen Systemen (unter anderem dem Nerven-, Muskel-, Faszien-, Knochen-, Blut- und Lymphsystem).
Mit der Osteopathie und der Cranio-Sacralen-Therapie können die Selbstheilungskräfte des Menschen wieder aktiviert werden.
 
 
Behandlung von:

 

  • Verspannungen, Blockaden
  • Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel
     
  • Rücken- und Nackenbeschwerden
  • Gelenkbeschwerden (Kiefer-, Schulter und Kreuz-Darmbeingelenk)
  • Geburtstraumata, Dysfunktionen im Säuglingsalter
  • Traumata von Gehirn und Rückenmark
  • Schlafstörungen, Stress, chronische Übermüdung
  • Tinnitus
  • Menstruationsbeschwerden
  • Problemen mit dem Verdauungstrakt
  • Dysfunktionen des zentralen Nervensystems
  • Rezidivierenden Infekten

 

Thermotherapie

 

Heiße Rolle Fango
Heißluft  
Therapieform zur Vorbeugung und Behandlung von Abflussstörungen der Lymphflüssigkeit im Gewebe.
Das lymphatische System überzieht den gesamten Körper mit feinen Gefäßen ähnlich des Adernetzes. Es wirkt wie ein Filter im Körper gegen Schlacken, Abfälle und Giftstoffe. Außerdem hält es Krankheitserreger fern.

Mittels spezieller, sanfter Grifftechniken wird die Weiterleitung der Lymphflüssigkeit in den Gefäßen und Lymphknoten angeregt und damit die Zell- und Gewebsernährung verbessert.
Diese Entstauung des Gewebes wirkt schmerzlindernd und entspannend. Zur Unterstützung ist es empfehlenswert, Bandagen und Kompressionsstrümpfe einzusetzen.
 
Behandlung bei:
  • Lymphödemen (primäre und sekundäre)
  • Traumen: Frakturen, Distorsionen, Muskelfaserriss, Schleudertrauma
  • Narbenbehandlung
  • Rheumatischer Formenkreis
  • Post-OP: Zahnextraktionen, Kieferregulation
  • Chron. Entzündung (Tonsillitis, Sinusitis)
  • nach Krebsbehandlungen
 

 

Krankengymnastik/Physiotherapie

Die Krankengymnastik/Physiotherapie ist eine Therapieform, die das Ziel hat, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu erhalten oder wiederherzustellen.

Die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Patienten kann durch Krankheit, Unfall, angeborene Störungen oder Fehlverhalten im Alltag beeinträchtigt sein. Die Anwendung verschiedener aktiver und passiver Behandlungsformen kann beim Menschen Schmerzen beseitigen, gesunde (physiologische) Bewegungsabläufe wiederherstellen, unausgewogene Muskelkraftverhältnisse (muskuläre Dysbalancen) ausgleichen und bei Kindern die motorische Entwicklung fördern.

Die Krankengymnastik/Physiotherapie gibt dem Patienten auch Hilfe zur Selbsthilfe mit auf den Weg, um aktiv und selbständig den Heilungsprozess zu unterstützen, fortzuführen und erneuten Problemen vorzubeugen. Die Physiotherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung der Gesundheit.

Ziele:

  • Schmerzlinderung über die Regulation der Muskelspannung, Beseitigung von Funktionsstörungen. Verbesserung der Beweglichkeit, Muskelaufbau

  • Aktive Unterstützung bei der Wiedererlangung und Verbesserung der Koordination von Bewegungsabläufen

  • Schulung der Sensomotorik über Optimierung des Zusammenspiels von Sinneswahrnehmungen, Gleichgewicht und Bewegung

  • Verbesserung des Herz-Kreislaufsystems und der Organfunktionen über Ausdauertraining und Atemregulation

  • Erarbeiten von Kompensationsmöglichkeiten bei bleibender Behinderung oder Erkrankung

  • Verbesserung der Lebensqualität in Beruf und Alltag

  • Hilfe zur Selbsthilfe

 

 

Heißluft

Heißluft ist eine trockene Wärmebehandlung, häufig angewandt zur Durchblutungsverbesserung vor der Massage, ebenso wie Fango.
Je nach Indikation wird das Licht auf die zu behandelnde Körperoberfläche appliziert.